Dank
Kein Buch entsteht allein. Und eine Doktorarbeit schon gar nicht.
In der Danksagung meiner Dissertation habe ich geschrieben, dass die Frage nach dem menschlichen Personsein eine der wenigen wirklich großen Fragen der Menschheit ist — eine Frage, auf die es keine letzte, allumfassende Antwort gibt, weil der Mensch sich selbst nicht ganz erkennen kann. Gerade die Größe dieser Frage und ihre ungeahnten Herausforderungen haben mich motiviert, dennoch einen Antwortversuch zu unternehmen. Dieser bleibt freilich immer Stückwerk. Aber er ist ein ehrlicher Versuch.
Mein herzlicher Dank gilt meinen beiden Doktorvätern: Prof. Walter Schweidler, der mir vor Ort durch viele Gespräche richtungsweisende Inspirationen und kompetenten Rat gab und mir durch die Doktorandenkolloquien die Möglichkeit schuf, meine Forschungsergebnisse zu präsentieren und zur Diskussion zu stellen. Und Prof. Günther Pöltner, der mich auf wichtige Arbeiten zum Thema aufmerksam machte. Beide haben mein Denken tief geprägt.
Ich danke der European Family Foundation für das Abschluss-Stipendium, das mir die Fertigstellung dieser Arbeit ermöglichte.
Ich danke den vielen Menschen — Professoren, Freunde, Weggefährten —, die mich im Laufe meines Studiums und meines Lebens begleitet haben. Stellvertretend für viele möchte ich Prof. Josef Seifert nennen, der mein philosophisches Denken besonders geprägt hat.
Und ich danke meiner Familie. Die Hilfe und Liebe, die ich durch sie erfahren habe und erfahre, ist das größte Geschenk. Denn die Grundbedingung dafür, überhaupt dankbar sein zu können, ist das Geschenk des personalen Lebens selbst. Und Dankbarkeit — das habe ich beim Schreiben dieser Arbeit gelernt — ist selbst ein zutiefst personaler Akt: Nur Personen können einander danken. Indem wir danken, erkennen wir das Personsein des anderen an.
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