Phänomenologie
Die Phänomenologie ist die von Edmund Husserl begründete philosophische Methode, die fordert, zu den “Sachen selbst” zurückzukehren. In der Dissertation dient sie als methodischer Zugang, um das Wesen des Personseins nicht aus vorgefassten Theorien abzuleiten, sondern aus dem, was sich in der Erfahrung unmittelbar zeigt (Bexten 2017, S. 30 ff.). Die phänomenologische Wesensschau ermöglicht Erkenntnis von Wesensgesetzen, die notwendig und allgemein gelten — sie öffnet so den Weg zur Metaphysik, ohne in bloßen Empirismus zu verfallen.
Ontologische Einordnung: Oberbegriff: Phänomenologische Methode
Ontologische Beziehungen:
Siehe auch:
- Edmund Husserl
- Adolf Reinach
- Hedwig Conrad-Martius
- Max Scheler
- Edith Stein
- Josef Seifert
- Martin Heidegger
- Erkenntnis
- Einsicht
- Erfahrung
- Wesensgesetz
- Urphänomen
- Metaphysik
- Wahrheit
- Intentionalität
- Person
- Personsein
- Menschliche Person
- Personbegriff
- Vernunft
- Substanz
- Begriff
- Natur
- Basale Relationen
- Innerlichkeit
- Selbstbewusstsein
- Personvergessenheit
- Kapitel 2: Methode